Wie man sich selber lieben lernt & eigene Bedürfnisse erkennt

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Achtsamer Umgang mit sich selbst – Wieso Selbstempathie wichtig ist

Inhaltsverzeichnis
Sich selber lieben – Wie Sie ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und Bedürfnisbefriedigung erreichen
Selbstempathie – Der erste Schritt zur Selbstliebe
Wertschätzender Umgang mit sich selbst – Wie Sie Fragen selbstliebend formulieren
Die eigenen Bedürfnisse erkennen, um sich selber zu lieben
Wieso sollte man sich selber lieben? – 6 gute Gründe für Selbstempathie
Selbstliebe entwickeln durch Yoga
Sich selbst lieben – ein Fazit

Sich selber lieben – Wie Sie Ihre eigenen Bedürfnisse erkennen und Bedürfnisbefriedigung erreichen

„Ich möchte bewusster Leben.“ – ein Satz, den wir heutzutage öfter hören. Doch wie können wir selbst dafür sorgen, dass dies auch umsetzbar und nicht nur leicht gesagt ist? Einige nehmen sich in diesem Zusammenhang vor nachhaltiger einzukaufen oder minimalistisch zu leben, mehr Sport zu treiben oder sich gesünder zu ernähren. Unter diesen Dingen können sich die meisten Menschen zumindest etwas vorstellen. Doch das Wissen reicht meist nicht aus, um derartige Ziele langfristig und anhaltend umzusetzen. Tipps, die Ihnen dies erleichtern, finden Sie in diesem Blogbeitrag von uns). Entscheidend ist auch, in den inneren Dialog mit uns selbst zu gehen und auf diese Weise unsere wirklichen Bedürfnisse herausfinden.

Selbstempathie – Der erste Schritt zur Selbstliebe

Sich gesünder ernähren, mehr bewegen und mehr auf den eigenen Körper achten – wie kommt es dazu, dass wir derartige Wünsche entwickeln?
Kennen wir unsere dahinterstehenden Bedürfnisse? Was ist der Ursprung unserer Emotionen und Gefühle diesbezüglich? Die Auseinandersetzung mit derartigen Fragen ist eine besondere Form der Zuwendung zu uns selbst und wird als bewusste, intrapersonale Kommunikation bezeichnet. Man tritt in einen ehrlichen Prozess mit seiner eigenen Person. Diesen kann und sollte jeder individuell gestalten. Es handelt sich hierbei keineswegs um Selbstmitleid, sondern um Selbstempathie.
Die Kenntnis über den Unterschied dieser beiden Dinge ist ein wichtiger Schritt im bewussten Umgang mit seiner eigenen Person und seinem eigenen Körper. Selbstmitleid steht für etwas Negatives, denn es schwächt. Die Situation wird hierbei einseitig auf Basis eigener Interpretationen bewertet. Selbstempathie hingegen ist etwas Stärkendes, denn es wertet nicht und ist mit einem Perspektivenwechsel verbunden.

Wertschätzender Umgang mit sich selbst – Wie Sie Fragen selbstliebend formulieren

Wie wäre es, wenn Sie sich zukünftig nicht fragen, was Sie falsch gemacht haben, sondern sich eher fragen, was sie brauchen. Im Vordergrund sollte nicht stehen, was falsch an Ihnen ist, sondern was gut für Sie ist. So könnten Sie sich selbst beispielsweise fragen:
• Was ist meine derzeitige Situation?
• Was denke ich über meine Situation? Welche Rolle nehme ich in ihr ein?
• Wie fühle ich mich dabei? Kann ich das körperlich spüren? Wenn ja, wo bzw. wie?
• Welche Bedürfnisse stecken dahinter? Was brauche ich in diesem Moment?
• Wie kann ich meine Bedürfnisse erfüllen? Welche konkreten Möglichkeiten habe ich?
Achten Sie darauf, hierbei vollkommen wertfrei und möglichst objektiv vorzugehen. Im letzten Schritt sollten Sie auch über den Tellerrand schauen, um vielleicht Dinge in Erwägung zu ziehen, die Sie im ersten Moment nicht erwartet hatten. Hierbei steht die neutrale Beobachtung der Situation und damit einhergehenden Gedanken im Vordergrund.

Die eigenen Bedürfnisse erkennen, um sich selber zu lieben

Wie fühlen sich diese Gedanken an und was lösen Sie aus? Was fühle ich? Dies können beispielsweise Enge, Druck oder Weichheit sein. Wenn diese Gefühle mit einem Unwohlsein einhergehen, ist es wichtig, sich bewusst zu machen, dass diese veränderbar sind. Es liegt in Ihrer eigenen Hand diesen Umstand zu wandeln. Dazu müssen Sie die zugrundeliegenden Bedürfnisse erkennen. Ergründen Sie, was Sie sich konkret wünschen.
Bedürfnisse sind als in bestimmten Situationen auftretende Defizite zu verstehen. Diese beziehen sich in der Regel auf ein konkretes Gut, welches zum Leben bzw. zum Wohlbefinden notwendig ist. Gefühle sind folglich nur Hinweise für erfüllte oder unerfüllte Bedürfnisse. Die Bedürfnisbefriedigung wirkt sich aktiv auf unsere Gefühlslage aus.

Wieso sollte man sich selber lieben? – 6 gute Gründe für Selbstempathie

1.Basis für Selbstfürsorge
2.Notwendigkeit um anderen Menschen Empathie entgegenbringen zu können
3.Zwischenmenschliche Interaktionen im Beruf- und Privatleben
stärken
4.Stärkt die psychische Widerstandskraft – schwierige
Lebenssituationen können ohne anhaltende Beeinträchtigungen überstanden werden
5. Übung macht den Meister – um verschiedenen ituationen auf seine
Gefühle und den Umgang mit ihnen vorbereitet zu sein
6.Empfindung positiver Gefühle verstärken

Selbstliebe entwickeln durch Yoga

Es ist möglich diese mentale Herangehensweise durch praktische, körperliche Elemente zu ergänzen. Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, die sich erst physisch entspannen müssen, um anschließend „klare“ Gedanken fassen zu können?! Yoga hat sich im Laufe der Zeit als eine der bekanntesten Praktiken etabliert, um den Geist und Körper in Einklang zu bringen.
Yoga kombiniert verschiedene Bewegungsabläufen, Atemübungen und meditative Elemente um bewusst mit sich selbst umzugehen. Diese besondere Form der Achtsamkeit, wird als „Niyamas“, der Auseinandersetzung mit sich selbst bezeichnet. Wenn Sie Interesse daran haben, Kinder oder Erwachsene bei dieser Form der Selbstzuwendung zu unterstützen, schauen Sie sich doch mal unsere Ausbildungen im Bereich Yoga an.

Sich selbst lieben – ein Fazit

Wir erwerben die Fähigkeit mit unseren Gefühlen umzugehen und lernen uns selbst und unsere Schwächen besser kennen. Nur wenn wir uns unserer eigenen Grenzen bewusst sind, ist es uns möglich, uns selbst zu fördern und aktiv auf unsere Ziele hinzuarbeiten. Yoga und die wertschätzende, intrapersonale Kommunikation, ermöglicht es uns unsere Bedürfnisse einzuschätzen. Ein wichtiger Schritt hin zu einem bewussten Leben und zur Selbstliebe. Dies kann anfangs schwierig sein und erfordert etwas Übung. Aber der Einsatz lohnt sich garantiert!

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