Entspannungstherapeut /in Ausbildung | Anerkennung Krankenkasse | Entspannungspädagoge

Entspannungstherapeut /in Ausbildung (Anerkannung Krankenkasse) beim MIFW

Die Entspannungstherapie ist eine Kombinationsausbildung aus den Entspannungstechniken Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training und Stressmanagement. Der Beruf des Entspannungstherapeuten ist vielfältig und sehr praxisorientiert. Entspannungstherapeuten sind Experten für Techniken zur Entspannung von Körper und Geist. Das Ziel einer Entspannungstherapie ist es, die körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten sowie ein gesteigertes Wohlbefinden und Körperbewusstsein zu erlangen. Insbesondere im Feld der Prävention erlangt der Einsatz verschiedener Entspannungstechniken eine immer größer werdende Bedeutung.

Die komplette Ausbildung kann im Online-Format absolviert werden.

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Erhältlich in:
Leipzig, Erfurt, Dresden, Chemnitz, Berlin, Suhl, Online, Duisburg
  • 22 Tage
  • krankenkassenanerkannt nach §20 SGB V
  • 180 Fortbildungspunkte
  • Kostenfreie Ratenzahlung möglich
  • Digitale Kursunterlagen
  • Anerkannter Bildungsträger
  • keine Vorkenntnisse nötig


Informationen zur Ausbildung Entspannungstherapeut /in Ausbildung | Anerkennung Krankenkasse | Entspannungspädagoge

Die Ausbildung „Entspannungstherapeut/in“ stellt die Erweiterung zur Grundausbildung „Entspannungstrainer/in“ dar. Dabei erhalten Sie für jeden Fachbereich 120 Unterrichtseinheiten (UE) und werden in bereits bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention (ZPP) hinterlegte Konzepte eingeweisen, um anschließens Kurse mit Krankenkassenanerkennung durchführen zu können. Die Ausbildung besteht aus den folgenden Modulen:

 

  • Kursleiter/in für Autogenes Training: 90 Stunden (inkl. Ergänzungsmodul)
  • Kursleiter/in für Progressive Muskelrelaxation: 90 Stunden (inkl. Ergänzungsmodul)
  • Kursleiter/in für Stressmanagement: 90 Stunden
  • Kursleiter/in im Gesundheitsbereich
  • Burnout-Berater/in & -Coach

 

Entspannungstherapeut

Hinweis: Das Modul „Kursleiter/in im Gesundheitsbereich“ wird für jede Kursleiterausbildung benötigt und muss nur einmal absolviert werden.

 

Ziele

  • Erwerb der Qualifikation zur Vorbereitung und Durchführung von Entspannungs- und Stressbewältigungskursen
  • Erwerb der Qualifikationen zum gesundheits- und präventionsorientierten Einsatz moderner Entspannungstechniken
  • Vermittlung pädagogischer und psychologischer Grundlagen als Basis einer Kursleitertätigkeit

 

Karrieremöglichkeiten

  • Einsatz der Fähigkeiten im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit
  • Einsatz der Fähigkeiten im betrieblichen Kontext
  • Durchführung von krankenkassenanerkannten Präventionskursen nach § 20 SGB V (bei gegebener Grundqualifikation)
  • Aufbaumodule und Zusatzausbildungen wie Entspannungstraining für Kinder, Meditation, Gesundheitsberatung u.v.m.

 

Berufsbild der Entspannungstherapie

Der Beruf des Entspannungstherapeuten ist vielfältig und sehr praxisorientiert. Entspannungstherapeuten sind Experten für Techniken zur Entspannung von Körper und Geist. Das Ziel einer Entspannungstherapie ist es, die körperliche und seelische Gesundheit zu erhalten sowie ein gesteigertes Wohlbefinden und Körperbewusstsein zu erlangen. Insbesondere im Feld der Prävention erlangt der Einsatz verschiedener Entspannungstechniken eine immer größer werdende Bedeutung. Entspannungsförderung und Stressbewältigung ist in der heutigen Zeit auch im betrieblichen Kontext entscheidend. Der direkte Kontakt zu Menschen und die intensive Arbeit mit den Kursteilnehmern zeichnet die Arbeit des Entspannungstherapeuten aus.

Für die Ausbildung zum Entspannungstherapeuten gibt es keine Einschränkungen. Vorkenntnisse in diesem Bereich sind empfehlenswert aber nicht notwendig. Ideale Voraussetzungen sind Interesse und Neugier für dieses Berufsfeld sowie die Offenheit für den Umgang mit zukünftigen Teilnehmern. Auch die Bereitschaft, regelmäßig an Weiterbildungen teilzunehmen, sollte vorhanden sein. Denn das Berufsbild der Entspannungstherapie unterliegt wissenschaftlichen Erkenntnissen und Regelungen der Akteure im Gesundheitswesen. Der Beruf des Entspannungstherapeuten gehört in die Gesundheits- und Wellnessbranche. Daher sollte ein gesunder Lebensstil an den Tag gelegt werden, welcher auch an die eigenen Teilnehmer:innen weitergegeben werden kann.

 

Zugangsvoraussetzungen & Bewerbung

Um die Ausbildung zu beginnen, benötigen Sie keine besonderen Vorkenntnisse. Wenn Sie sich jedoch für das Thema Entspannung und Stressbewältigung interessieren, sollten Sie vor allem Freude am Umgang mit Menschen mitbringen. Zudem sind ein hohes Einfühlungsvermögen sowie ausstrahlende Ruhe und eine gesunde Selbstreflexion wichtig. Sie sollten außerdem ein positives Selbstbild mitbringen bzw. bereit sein, dieses während der Ausbildung weiter zu entwickeln. Es ist nicht nur eine Bereicherung für Sie selbst – eine positive Ausstrahlung und Denkweise wirkt sich maßgeblich auf die Arbeit mit Menschen aus. Wenn Sie über eine medizinische, pädagogische, psychologische oder therapeutische Vorbildung verfügen, ist unsere Ausbildung besonders empfehlenswert für Sie.

 

Zertifizierung

  • krankenkassenanerkannt nach § 20 SGB V (zur Durchführung von Präventionskursen)
  • hierzu den „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbands beachten (Mindestqualifikationen erforderlich)

Die Kursleiterausbildungen entsprechen der sogenannten fachpraktischen Kompetenz, welche Teil der fachlichen Mindeststandards und Grundvoraussetzungen für eine Zertifizierung als Kurlseiter bei der Zentralen Prüfstelle Prävention ist. Zu den fachlichen Mindeststandards gehören des wieteren Qualifikationen in verschiedenen Fachbereichen, die durch Stuiengänge bzw. Aus- und Weiterbildungen erworben wurden. Als Weiterbildungsinstitut vermitteln wir lediglich die fachpraktische Kompetenz und können keine Auskünfte darüber geben, ob eine Qualifikation für die Zertifizierung ausreichend ist. Hierzu ist der Leitfaden Prävention in der jeweils gültigen Fassung zu beachten. Folgende Qualifikationen sind bespielsweise für das Präventionsprinzip „Förderung von Entpannung“ nachzuweisen:

1. Pädagogik, Psychologie (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS)

  • Psychologische und pädagogische Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens (Lernen, soziale Prozesse), der Instruktion und Schulung sowie des Stressgeschehens aus psychologischer Perspektive (grundlegende Modelle, Reaktionsmuster, Auswirkungen)
  • Grundannahmen zur Entwicklung und Behandlung psychischer Störungen (insb. Angst und Depression)

2. Medizin (≥ 180 Stunden oder 6 ECTS)

  • Biologische, insbesondere anatomische und physiologische Grundkenntnisse über die wesentlichen für das Stress-, Erholungs-und Entspannungsgeschehen relevanten Organ-systeme (Bewegungsapparat, Herz-Kreislauf, Atmung, Verdauung, Niere, Nervensystem inkl. Sinnesorgane, Hormon-und Immunsystem)
  • Gesunde Funktionsweise von Organen und in ausgewählten Krankheitsbildern pathologische Organ-und Funktionsveränderungen
  • Verhaltensabhängige Erkrankungen und biopsychosoziales Modell

Folgende Fachübergreifende Kompetenzen müssen für eine ausreichende Anbieterqualifikation nach fachlichen Mindeststandards vorliegen:

3. Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention (≥ 30 Stunden oder 1 ECTS)

  • Strategien und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung
  • Konzepte von Gesundheit und Krankheit

4. Frei wählbaraus den o.g. Inhalten 1-4 (150 Std. oder 5 ECTS)

  • Vertiefte Kompetenzen in einzelnen ausgewiesenen Bereichen

Alle Angaben ohne Gewähr

 

Für detaillierte Informationen lesen Sie die Informationsdatei der Zentralen Prüfstelle Prävention – diese finden Sie hier.

 

 

Dauer

320 Unterrichtseinheiten – Aufgliederung in:

  • 320 UE Seminar (22 Tage)
  • zzgl. selbstständige Reflexion / kontrollierte Praxis

 

Kurszeiten

i.d.R.:

  • Freitag: 13:00 Uhr – 19:30 Uhr
  • Samstag: 09:00 Uhr – 19:00 Uhr
  • Sonntag: 09:00 Uhr – 19:00 Uhr

 

 

Entspannungstherapeut

 

Fortbildungspunkte

Durch die Weiterbildung zum/zur Entspannungstrainer/in erhalten Sie 180 Fortbildungspunkte (FP). Insbesondere für medizinische, pädagogische und psychologische Fachkräfte sind diese relevant. Die Verpflichtung zur regelmäßigen Fortbildung besteht seit dem 1. Januar 2004. Sie ist mit dem Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GMG) (§ 95 d SGB V) in Kraft getreten und besagt, innerhalb von 5 Jahren insgesamt 250 FP durch die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen zu sammeln. Anschließend erhalten Sie ein Fortbildungszertifikat, als Nachweis der Pflichterfüllung der Fortbildungspflicht

 

Parallele Berufe und Überschneidungsgebiete

Durch die Weiterbildung zum Entspannungstherapeuten können Sie Ihr bisheriges Berufsfeld auch erweitern. Sollten Sie beispielsweise eine Ausbildung oder ein Studium in den Bereichen Fitness, Physiotherapie oder Psychologie absolviert haben, ist unsere Ausbildung eine sehr gute Ergänzung.

 

Hintergründe zum Berufsbild des Entspannungstherapeuten

Bereits 2013 wies eine Studie der Techniker Krankenkasse nach, wie gestresst unsere Gesellschaft tatsächlich ist. Zu der Zeit gaben ca. 20 % der Befragten an, häufig gestresst zu sein. Drei Jahre später hat sich das Ergebnis leider nicht verbessert – 23 % der Befragten beantworteten die Frage nach der Stressbelastung mit „häufig“. Insgesamt kann man sagen, dass mehr als die Hälfte der Deutschen gestresst ist. Die verantwortlichen Faktoren lauern überall. Der Arbeitsalltag entzieht vielen Menschen jegliche Lebensfreude, sie fühlen sich entkräftet und psychisch belastet. Nicht zuletzt spiegelt sich dieser Zustand früher oder später in der körperlichen Gesundheit wider. Des Weiteren verspüren immer mehr Menschen einen steigenden Leistungsdruck, ob in der Schule, im Studium oder Berufsleben. Das Ziel ist, immer schneller und besser zu werden. Der Druck und die zunehmenden Forderungen nach ständiger Erreichbarkeit sind der Grund für die Zunahme von psychosomatischen Erkrankungen oder Burnouts. Das Bedürfnis nach Entspannungs- und Stressbewältigungstechniken nimmt deshalb enorm zu. Inzwischen betrifft es sogar auch schon Kinder und Jugendliche. Als Entspannungstrainer/in für Erwachsene und Jugendliche können Sie gestressten Menschen helfen, innere Ruhe zu finden. Sie sind Teil eines Rückzugsortes und geben Ihren Kursteilnehmern Vertrautheit und Sicherheit. Mit diversen Methoden der Entspannung und Stressbewältigung sorgen Sie für körperliche und psychische Gelassenheit und lassen Ihre Teilnehmer den Alltag vergessen. An unserem anerkannten Institut für Weiterbildung erwarten Sie fachlich konzipierte Lehrpläne und eine erstklassige Ausbildung. Wir sind auf das Thema Entspannung und Stressbewältigung spezialisiert und bieten Ihnen eine optimale Lernumgebung. Unsere qualifizierten Trainer begleiten Sie durch den Lernprozess und bereiten Sie in der Theorie sowie Praxis perfekt vor.

 

 

Trainer

Unsere Dozenten besitzen nicht nur langjährige Erfahrungen in der Aus- und Weiterbildung, sondern zeichnen sich auch durch mehrjährige, praktische Trainertätigkeiten in verschiedenen Institutionen aus, um Theorie und Praxis homogen zu verknüpfen. Mehr zu unseren Trainern

Inhalte

Fachrichtung 1: Autogenes Training (Kursleiter/in)

  • theoretische Grundlagen & Anwendungsgebiete
  • (Kontra-)Indikationen
  • Grund- und Organübungen
  • Kurz- und Teilübungen
  • formelhafte Vorsatzbildung und Ruhebilder
  • begleitende Konzentrations- und Atemübungen
  • mögliche Begleiterscheinungen
  • Evaluation / Erfolgskontrolle
  • Hinweise zur Zertifizierung durch die ZPP
  • Konzepteinweisung & Stundenverlaufsplan

Fachrichtung 2: Progressive Muskelrelaxation (Kursleiter/in)

  • theoretische Grundlagen
  • Anwendungsgebiete
  • (Kontra-)Indikationen
  • Anwendungen
  • Interventionen
  • begleitende Konzentrations- und Atemübungen
  • mögliche Begleiterscheinungen
  • Evaluation & Erfolgskontrolle
  • Konzepteinweisung & Stundenverlaufsplan

Fachrichtung 3: Stressmanagement (Kursleiter/in)

  • theoretische Grundlagen
  • Definition von Stress
  • Auswirkungen von Stress
  • Stressbewältigung
  • Stresstheorien & Stressoren
  • Indikationen & Kontraindikationen
  • Konzepteinweisung & Stundenverlaufsplan

Zusatzmodul 1: Burnout-Berater/in

  • Theoretische Grundlagen
  • Ursachen, Symptome, Diagnose und Folgekrankheiten
  • Medizinische/Psychologische Erklärungsmodelle und Test
  • Psychologische Burnout-Testverfahren
  • Grundlagen der Beratung & Beratungsprozess
  • Schlüsselqualifikation in der Beratertätigkeit
  • Bedeutung der Kommunikation in der Beratung
  • Klienten-/ und lösungszentriertes Arbeiten
  • Therapie und Intervention

Zusatzmodul 2: Kursleiter/in im Gesundheitsbereich

  • Aufgaben und Rollen Kursleiter/in
  • Lernbereiche und Lerntypen
  • Besonderheiten Erwachsenenpädagogik
  • Moderation und Präsentation
  • Methodik und Didaktik
  • Gliederung von Kursplänen & Kurskonzeption
  • Empathische Gesprächsführung
  • Feedback-Gespräche & Zuhörtechniken
  • Kompetenztraining und Rhetorik
  • GKV-System & Akteure im Gesundheitswesen
  • Prävention & Gesundheitsförderung


Zertifikate des MIFW