Entspannung für Kinder

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Besonders in der Schulzeit ist es für Kinder wichtig, sich regelmäßig entspannen zu können. Erst in Ruhezeiten kann das Gelernte verarbeitet werden. Vor Allem der gesteigerte Leistungsdruck in der Schule stresst viele Kinder enorm. Laut einer Umfrage unter Grundschülern an Schulen in Deutschland fühlt sich etwa ein Drittel der Zweit- und Drittklässler von Schule und Hausaufgaben gestresst. 50% der Schüler wünschen sich mehr Erholung und Entspannung, so der Kinderschutzbund und das Prosoz Institut, die die Studie im November 2012 veröffentlicht haben.

Kinder unter Stress

Wenn ein Mensch einer zu hohen Anzahl von Reizen ausgesetzt ist, erhöhen sich der Herzschlag sowie die Aufmerksamkeit und der Blutdruckt steigt. Viele Kinder, die diesem Zustand auf Dauer ausgesetzt sind, fällt es schwer abzuschalten. Sie können noch nicht einschätzen, wann sie eine Pause benötigen. Sobald Kinder einem zu hohen Stresspensum ausgesetzt sind, haben sie Probleme damit still zu sitzen. Mit der Zeit kann dies ernsthafte Konsequenzen haben; zum Beispiel:

  • Schlafprobleme
  • Aufmerksamkeitsschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen
  • verschlechterte Leistungen in der Schule

Entspannung für Kinder

Kinder brauchen somit besonders in der Schule Entspannungspausen. Diese sind einerseits wichtig für das vegetative Nervensystem, andererseits essentiell für das Gehirn, um neue Eindrücke verarbeiten zu können. Hirnforscher gehen davon aus, dass sich Gelerntes erst in Ruhepausen oder im Schlaf festigt. Ohne Pausen ist es für Kinder also schwieriger Erlerntes zu behalten. Außerdem fanden Hirnforscher heraus, dass die Gehirne der Kinder in Pausen und Ruhephasen aktiver sind, als während des Lernens. Darum ist es umso wertvoller, Kindern Freizeit und Ferien zu gewähren.

Entspannung für Kinder im Alltag

Viele Entspannungsübungen können sich ganz einfach in den Alltag einbauen lassen. Einerseits kann man diese unterwegs anwenden, wenn man merkt, dass das Kind angespannt ist. Andererseits ist es ist es wichtig, feste Rituale einzuplanen. Zehn bis fünfzehn Minuten täglich reichen dabei meistens schon aus. So kann man beispielsweise eine “Kuschelzeit” vor dem Einschlafen ausmachen oder eine gemeinsame Phantasiereise unternehmen.

Alles in Allem ist es am effektivsten, wenn man seinem Kind selbst Entspannung vorlebt. Wenn das Kind in einem ruhigen und lockeren Umfeld aufwächst, wird es auch geringere Probleme haben zur Ruhe zu kommen. Außerdem ist ein frühzeitiges Heranführen an die Entspannungsverfahren von Vorteil. Hier kann man beispielsweise mit Babymassagen beginnen.

Kursleiterausbildungen am MIFW

Wenn Sie Interesse daran haben, mehr über Entspannungstechniken zu erfahren, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind, können wir Ihnen die Ausbildung zum Entspannungstrainer für Kinder und Jugendliche empfehlen. Oder Sie besuchen die komplette Ausbildung zum Entspannungstherapeuten für Kinder und Jugendliche, in der Sie außerdem die unterschiedlichen Entspannungsverfahren erlernen und vertiefen.

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