Ausbildung Kursleiter Autogenes Training AT

Qualifikation Entspannung und Stressbewältigung

In unserer Ausbildung zum Kursleiter „Autogenes Training“ erlernen Sie das Prinzip der Autosuggestion. Sie üben, wie Sie anhand Ihrer eigenen Vorstellungsfähigkeit Ruhe und Entspannung auslösen können. Durch verschiedene Methoden erfahren Sie, wie Sie mit Stress umgehen und den Weg zur Entspannung finden. Zu den verschiedenen Methoden, die Sie lernen, gehören Grundübungen, Kurz – und Teilübungen. Sie erlernen außerdem verschiedene begleitende Atem – und Konzentrationsübungen.
Nach der Ausbildung Autogenes Training mit 40 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis sind Sie dazu befähigt, Präventionskurse in Einzel- oder Gruppensitzungen anzubieten.

Kursleiter Autogenes Training AT buchen
Erhältlich in:
Leipzig, Erfurt, Dresden, Chemnitz, Berlin, Suhl, Halle
  • 3 Präsenztage
  • Hochschulzertifikat
  • krankenkassenanerkannt nach §20 SGB V
  • 30 Fortbildungspunkte
  • Kostenfreie Ratenzahlung möglich
  • Digitale Kursunterlagen
  • Anerkannter Bildungsträger


Informationen zur Ausbildung Kursleiter Autogenes Training AT

In Kooperation mit und Zertifizierung durch unseren wissenschaftlichen Beirat Prof. Dr. K. Reschke vom Institut für Psychologie · AG Klinische Psychologie und Psychotherapie · Universität Leipzig

Die Entspannungsmethode des Autogenen Trainings beruht auf dem Prinzip der Autosuggestion. Im Rahmen der Kursleiterausbildung erwerben Sie die Fähigkeit, durch die Schulung Ihrer Gedanken- und Vorstellungskraft Ruhe und Entspannung zu erlangen. Machen Sie sich fit für den Tag, holen Sie sich Kraft für die Anforderungen des Alltags, schlafen Sie schneller ein und besser durch.

Durch das Autogene Training wird es möglich, Organfunktionen zu beeinflussen, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden. Dazu wird die eigene Vorstellungsfähigkeit genutzt. Indem wir uns z. B. die subjektiven Entspannungszeichen Ruhe, Schwere oder Wärme vorstellen, erzeugen wir einen Zustand der Erholung.

 

Ziel der Ausbildung zum Kursleiter Autogenes Training

  • Erwerb der Qualifikation zur selbständigen Anleitung des Autogenen Trainings im Einzel- und Gruppentraining

 

Methoden

  • Elemente des Autogenen Trainings erlernen
  • theoretische Grundlagen in interaktiven Vorträgen und in Gruppenarbeiten erlangen
  • Vorbereitung darauf Kurse zum Thema „Autogenes Training“ selbstständig durchzuführen
  • Weiterbildung endet mit einer von den Teilnehmern selbst gestalteten Kurseinheit
  • ausführliches Seminarmaterial

 

Zertifizierung für Kursleiter Autogenes Training

  • krankenkassenanerkannt
  • hierzu den „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbands beachten

 

Dauer

  • 40 Unterrichtseinheiten
  • Unterrichtseinheiten werden als Seminar, Übungen sowie kontrollierte Praxis (Supervision) absolviert
  • 3 Tage plus 1 Tag für häusliche Arbeiten/Supervision

 

Kurszeiten

i.d.R.:

  • Freitag: 13:00 Uhr – 19:30 Uhr
  • Samstag: 09:00 Uhr – 19:00 Uhr
  • Sonntag: 09:00 Uhr – 19:00 Uhr

 

 

Wirkweise

Mithilfe des Autogenen Trainings ist es möglich, Organfunktionen zu beeinflussen, die vom vegetativen Nervensystem gesteuert werden. Diese Wirkung basiert auf dem Gesetz der Ideoplasie (Formung durch Idee). Es besagt, dass Vorstellungen die Tendenz haben, sich in körperliches Geschehen umzuwandeln. Die Vorstellung von subjektiven Entspannungszeichen wie Ruhe, Schwere oder Wärme, kann demnach einen Zustand der Hirnrindenzellen, wie er bei tatsächlicher Entspannung vorliegt, erzeugen. Durch regelmäßiges und systematisches Üben soll erlernt werden, diesen Zustand willkürlich herbeizuführen.

 

Anwendungsgebiete

Autogenes Training ist eine Selbsthilfetechnik und dient neben der Entspannung, auch der Vorbereitung auf geistige oder körperliche Aktivitäten, der Regulierung von zu starken Emotionen (wie z.B. Aufregung, Ärger oder Aggression) und der Einstellung auf einen ruhigen Nachtschlaf.

Weiterhin findet es Anwendung in der Behandlung und Prävention verschiedener Erkrankungen und Beschwerden, wie zum Beispiel Muskelverspannungen, Schlafstörungen, Müdigkeit, Magen- und Herzbeschwerden, Angst, innere Unruhe, Spannungskopfschmerz, Allgemeine Gesundheitsvorsorge, Salutogenese, Psychosomatische Störungen, Psychovegetative Übersteuerungen, Körperliche Funktionsstörungen, Organerkrankungen bei Betroffenheit von Nerven-, Muskel- oder Kreislaufsystem.

 

Absolvieren Sie Ihre Ausbildung zum Kursleiter Autogenes Training beim MIFW

Neben den fachlichen Grundlagen zum Autogenen Training erhalten Sie von uns auch Hilfestellungen zum Thema Kursorganisation sowie ausführliches Kursmaterial. Die Ausbildung dauert insgesamt 40 UE (Unterrichtseinheiten), welche sich aufteilen in 3 Tage Präsenzkurs sowie einer vom Teilnehmer selbst erstellten Kurseinheit in häuslicher Arbeit mit Supervision.

 

Tätigkeitsfelder nach der Ausbildung Autogenes Training

Nach der Ausbildung zum Kursleiter Autogenes Training sind Sie in der Lage, Kurse in diesem Bereich durchzuführen. Beliebte Tätigkeitsfelder sind zum Beispiel im Gesundheitsbereich zu finden (Reha-Einrichtungen, Kurkliniken, Arztpraxen, Krankenkassen), in Alten – und Senioreneinrichtungen, im Spa – und Wellness-Bereich sowie in eigenen Beraterpraxen.

Trainer

Unsere Dozenten besitzen nicht nur langjährige Erfahrungen in der Aus- und Weiterbildung, sondern zeichnen sich auch durch mehrjährige, praktische Trainertätigkeiten in verschiedenen Institutionen aus, um Theorie und Praxis homogen zu verknüpfen. Mehr zu unseren Trainern


Erfahrungsberichte

 Erik N. T. 06 / 2018
Der Kurs bei Prof. Stück ist unbedingt weiter zu empfehlen. Wenn Sie die Chance haben, ihn als Kursleiter für sich…
 Christina K. (23) 04 / 2018
Liebes MIFW Team, wie bereits die vorherigen Kurse zum Entspannungstherapeuten war auch dieses Wochenende sehr bereichernd. Esther Wilkening, unsere…

Inhalte

  • theoretische Grundlagen, Anwendungsgebiete und (Kontra-) Indikationen
  • Grundübungen, Kurz- und Teilübungen, formelhafte Vorsatzbildung
  • begleitende Konzentrations- und Atemübungen sowie Fantasiereisen
  • Evaluation/ Erfolgskontrolle u.a.


Zertifikate des MIFW
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Autogenes Training – Allgemeine Informationen

Autogenes Training – kurz AT – ist eine vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz bereits 1932 entwickeltes Entspannungsverfahren, das auf Autosuggestion basiert. Übergeordnetes Ziel ist es, Entspannung von Innen heraus zu erzeugen. Methoden der autogenen Entspannung waren bereits in der indischen Yoga-Lehre und der japanischen Zen-Meditation enthalten. Schultz entwickelte eine von Weltanschauung und kulturellem Umfeld unabhängigen Trainingsansatz, basierend auf seinen Beobachtungen. So konnte er bei Probanden eine Veränderung der Oberflächentemperaturen der Haut feststellen, wenn diese sich intensiv “Wärme” vorstellten.