Weniger Stress durch Dankbarkeit

Dankbarkeit | Wohlbefinden | Entspannung

Aktuelle Studien belegen, dass Dankbarkeit nicht nur nachweislich unser Wohlbefinden steigert, sondern auch unsere sozialen Beziehungen festigt und gut für die psychische Gesundheit ist. Genug Gründe, um sich regelmäßig bewusst zu machen wofür man dankbar ist und wofür man dankbar sein kann.

Die positiven Effekte der Dankbarkeit

Die aktuelle Forschung zeigt, dass dankbare Menschen weniger unter Stress, Angst, Ärger, Schlafstörungen und Depression leiden. Zudem kann Dankbarkeit Sorgen und Grübeln mindern und Zuversicht steigern. Auch konnten positive Auswirkungen auf die physische Gesundheit nachgewiesen werden.

Dankbarkeit tut nicht nur einem Selbst gut, sondern auch der Person, welcher gedankt wird. Mit Dankbarkeit zeigen wir soziale Anerkennung, was ein sehr wirksames Mittel zur Stärkung sozialer Beziehungen ist. Dankbar zu sein hat dabei auch einen rückwirkenden Effekt: Wer dankar ist, fühlt sich infolgedessen verbundener mit der Person, welcher er gedankt hat. Dadurch wird das Zusammenleben angenehmer. Das Beste daran ist, dass sich Dankbarkeit potenziert. Studien weisen darauf hin, dass Menschen, die mit dankbaren Personen zusammenleben, ebenfalls mehr dankbarkeit entwickeln.

Warum hat das Dankbar sein so viele positive Effekte? Psychologen nehmen an, dass Dankbarkeit ein positives Gefühl ist, das nicht zeitgleich mit negativen Erlebnissen, wie beispielsweise Ärger, Neid und Wut auftreten kann. Es ist unmöglich zugleich wütend und dankbar zu sein. Außerdem unterstützt Dankbarkeit das soziale Miteinander, was für den Menschen eine wichtige Ressource darstellt.

Dankbar sein kann wie ein Schutzfaktor und präventiv vor Stress, Depression und anderen psychischen sowie physischen Erkrankungen wirken. Ein Dank kann also ziemlich viel bewegen.

Wofür kann man dankbar sein?

Die meisten positiven Dinge in unserem Leben sind mittlerweile für uns so selbstverständlich, dass wir sie gar nicht mehr richtig wahrnehmen. Dabei gibt es so viele Dinge für die wir dankbar sein können, z. B.:

  • Familie und Freunde
  • Gesundheit
  • Sonnenschein
  • leckeres Essen.

Die Liste könnte endlos lang werden. Wenn sie bewusst darüber nachdenken, werden Ihnen viele Dinge einfallen für die Sie dankbar sind und sein können.

Dankbarkeit kann trainiert werden

Dankbarkeit zu empfinden kann gelernt werden. Zum Beispiel mit Hilfe eines Dankbarkeits-Tagebuchs. Darin halten Sie jeden Tag drei Dinge fest, für die Sie dankbar sind. Dankbar zu sein überstrahlt Angst, Frust und Neid und ist damit auch die Ursachen von negativem Stress. Dankbarkeit zu verspüren ist die Basis für Zufriedenheit und positive Emotionen.
Wenn wir uns damit auseinandersetzen für was wir dankbar sind, werden uns jede Menge schöne und positive Dinge auffallen.

Dankbarkeit auszudrücken ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Denn dankbar sein beschränkt sich nicht nur auf ein inneres Gefühl. Ein „Danke“signalisiert dem Gegenüber Wertschätzung und Anerkennung. Gleichzeitig ist es auch für einen Selbst ein angenehmes Gefühl. Dankbarkeit auszudrücken setzt Empathie voraus, also sich in einen Menschen hineinversetzen und erkennen, dass das Gegenüber in guter Absicht handelt und einem etwas Gutes tun möchte. Bedanken Sie sich dafür! Jeder mag es für sein tun und handeln wertgeschätzt und anerkannt zu werden. Dankbarkeit auszudrücken kann auch nur eine kleine Geste sein, zum Beispiel das Anbieten eines Taschentuchs, das Offenhalten einer Tür oder eine Umarmung.

Probieren Sie es einfach mal aus und erfahren Sie die positiven Effekte des dankbar seins!

Gastbeitrag schreiben
Unterstützen Sie unsere Blogschreiber