Intervallfasten – zwischen Hungern und bedenkenlos Essen?

Intervallfasten | Ernährung | Abnehmen

Wer mithilfe seiner Ernährung gesund abnehmen will, dem stehen heutzutage eine Vielzahl an Ernährungsformen zur Auswahl. Oft sind diese jedoch mit Einschränkungen verbunden: Sei es der Verzicht auf zucker- und fettreiche Lebensmittel, Fleisch oder industriell verarbeitete Produkte. Anders verhält es sich jedoch bei der Methode des Intervallfastens.

Essensverzicht

Hierbei wird lediglich eine Pause von der Nahrungsaufnahme eingelegt. Diese kann je nach Art des Intervallfastens z.B. täglich zwischen 12 und 16 Stunden betragen. Andernfalls kann auch jeder zweite Tag als Fastentag eingelegt werden. In der anderen Zeit kann nach dem Prinzip des Intervallfastens alles gegessen werden, was das Herz begehrt. Einschränkungen gibt es ansonsten meist keine. Einzig eine gewisse Disziplin zur Einhaltung der Pausen ist erforderlich.

Gesundheitlicher Nutzen

Zahlreiche Studien haben bestätigt, dass das Intervallfasten mit vielerlei positiven Gesundheitseffekten in Verbindung steht. Unter anderem untersuchte eine Studie von der Universität Graz die gesundheitsförderlichen Auswirkungen. Sie kam zu dem Entschluss, dass allen voran eine Gewichtsreduktion durch diese Art des Fasten gut erreichbar ist. Daneben zeigten sich positive Einflüsse auf Cholesterol, Blutdruck, Bauchfett sowie Entzündungsparameter.

Momentan beruhen jedoch noch die meisten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf Tierstudien und sind somit nicht direkt auf den Menschen übertragbar. Demnach soll Intervallfasten auch chronische Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Krankheiten sowie Krebs vorbeugen. Durch das Fasten kann einfach gesprochen ein „längeres Leben“ erreicht werden.

Vergleich zu anderen Diäten

Intervallfasten als die eine mögliche Diätform anzusehen, wäre aber unzulässig. Dafür existieren zu viele verschiedene, für die ebenfalls ein gesundheitlicher Nutzen gegeben ist. Tatsächlich waren in einigen Studien im Vergleich zu einer normalen Diät zur Gewichtsreduktion keine weiteren Unterschiede erkennbar.

Hierbei stellt sich die Frage, ob ein Essensverzicht per se notwendig ist oder ob eine geringere Nahrungsmenge und demzufolge ebenso weniger Kalorien die gleichen Folgen haben können. Ein gesundheitsförderlicher Nutzen des Intervallfastens ist somit im Vergleich zu weiteren Ernährungsformen relativierbar.

Fazit

Demzufolge sollte beim Wunsch einer Gewichtsabnahme diejenige Methode gewählt werden, die für die individuellen Rahmenbedingungen am besten geeignet ist. Wichtig ist dabei vor allem die Umsetzbarkeit im Alltag. Mit seiner Ernährung sollte man sich hierbei allemal auseinandersetzen.

Nahrungsmittelauswahl, -qualität und -menge: All das spielt eine Rolle. Denn nur, wer sich mit dem beschäftigt, was und nicht nur wann er etwas isst, kann langfristig gesund essen und leben. Mit unserer Ausbildung zum Ernährungsberater können Sie sich weiterbilden und anderen Menschen zu einer gesünderen Lebensweise verhelfen! Schauen Sie mal vorbei.

Wie gefällt Ihnen eigentlich unser Newsletter?

Geben Sie uns Feedback über unser Kontaktformular oder unter info@mifw.de. Nutzen Sie dafür den Betreff „Newsletter“. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht mit Fragen, Wünschen & Anregungen!

Gastbeitrag schreiben
Unterstützen Sie unsere Blogschreiber