Der Beruf Entspannungstherapeut – Abschalten will gelernt sein

Entspannung | Ausbildung | Stress

Wie wird man Entspannungstherapeut?

Der Beruf des Entspannungstrainers findet sich erst seit einigen Jahren auf dem Arbeitsmarkt. Viele wissen nicht, was Sie sich unter diesem Namen vorstellen sollen. Dabei sagt der Name bereits, was ein Entspannungstrainer genau ist. In diesem Beruf haben Sie die Aufgabe, die körperliche und seelische Gesundheit zu fördern, indem das Körperbewusstsein und das Wohlbefinden gesteigert und Entspannungstechniken erlernt werden. Dieses Wissen erlangen Sie in einer Kursleiterausbildung.

Aber wie genau läuft die Ausbildung ab?

Der Anfang

Die Entscheidung, eine Ausbildung zum Entspannungstrainer zu absolvieren, kann viele Gründe haben. Das eigene Interesse am Beruf ist jedoch am wichtigsten und ein Muss, wenn man Entspannungstrainer werden möchte. Wer sich durch die eigene Neugier antreiben lässt, dem fällt das regelmäßige Weiterbilden leicht. Außerdem bereitet einem das Experimentieren mit neuen Entspannungsmethoden viel Freude.

Grundsätzlich benötigen Sie keine Erfahrung, um den Beruf zu erlernen. Das ist eine Besonderheit! Die meisten Wellnessberufe fordern zum einen Berufserfahrung und zum anderen meistens eine bestimmte körperliche Verfassung. Auch das ist beim Entspannungstrainer nicht der Fall. Um seinen späteren Kunden allerdings ein guter Trainer zu sein, empfiehlt sich eine gesunde Lebenseinstellung.

Die Ausbildung

Drei der wichtigsten Themen der Ausbildung sind das Autogene Training, die Progressive Muskelrelaxation und ein grundlegendes Verständnis zum Thema Stressmanagement. Eine Einführung in die Grundlagen der Psychologie und viele weitere Themen sind ebenfalls Teil der Lehrveranstaltung.

Nachdem die Auszubildenden ein solides Grundwissen besitzen, folgt der praktische Teil. Dabei geht es nicht nur darum an den Trainingseinheiten teilzunehmen, sondern auch selbst Übungen und Kurseinheiten zu gestalten. Ob dabei auf klassische oder alternative Entspannungsmethoden zurückgegriffen wird, liegt in den Händen der Auszubildenden. Die Seminarleitung überwacht die Arbeit und gibt den Teilnehmern Feedback zu ihrem Vorgehen.

Der Beruf

Sowie man in der Ausbildung mit anderen Lernenden zusammenarbeitet, kommt man während der Arbeit mit anderen Menschen in Kontakt. Als Entspannungstrainer leiten Sie Kurse, helfen den Teilnehmern und geben das erlernte Wissen an die Kursteilnehmer weiter. Solche Kurse könnten vor allem an Volkshochschulen, aber auch an Schulen oder Kindergärten angeboten werden. Da Sie als Entspannungstrainer selbstständig sind, haben Sie meist keinen festen Arbeitsplatz. Einige arbeiten sogar in Urlaubsressorts oder Feriendörfern. Das kann für Viele ein zusätzlicher Reiz des Berufs sein.

Man lernt nie aus

Die Ausbildung zum Entspannungstrainer stellt eine Ergänzung zu anderen Berufen der Gesundheitsbranche dar, zum Beispiel für die Physiotherapie oder Psychologie. Aber auch Gesundheitsberater können von der Ausbildung profitieren und sich weiterbilden lassen.

Kommen Sie durch diese Ausbildung zum ersten Mal mit der Wellness- und Gesundheitsbranche in Kontakt, so sollten Sie stetig weiterlernen. Es gibt noch viele zusätzliche Bereiche, über die Sie in Aufbaukursen mehr erfahren können. Für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen wird beispielsweise ein zusätzlicher Kurs benötigt.

Sollte Ihr Interesse zum Beruf Entspannungstrainer geweckt sein, so finden Sie hier weitere Informationen und Kursangebote.

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